(tk) „Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte, das geht gar nicht. Wer denkt das solche Fälle weit weg in den Großstädten stattfinden, der irrt. Auch im Heidekreis ist es im vergangenen Jahr zu mehreren Vorfällen gekommen, die zum Teil vor Gericht zur Anklage gebracht wurden.“ Mit diesen ernsten Worten eröffnete der Ortsbrandmeister Andre Schwanke die diesjährige Jahreshauptversammlung der Düshorner Feuerwehr.
Rückblick Dienstbetrieb: Zum Jahresende fand in gemütlicher Runde der letzte Dienst des Jahres statt. Der letzte praktische Dienst "Stationsausbilung mit den Themen Leiter, Geräte- und Knotenkunde" wurde nach ca. 1 Stunde durch den Einsatz in Walsrode unterbrochen. Bereits im November fand ein abwechslungsreicher Abend an der Brandsimulationsanlage in Schneeheide statt. Dort wurden einige kleine Einsatzübungen eingespielt und abgearbeitet.
Jahresabschluss in der Atemschutzstrecke in Soltau. Einige Atemschutzgeräteträger absolvierten noch ihre jährliche Teilnahme in der Übungstrecke. Und auch der Fachzug Messen & Spüren traf sich zum kleinen Abschluss in Düshorn. Nach einer kurzen Einheit zum Thema Prüfröhrchen ga es leckeres vom Grill in gemütlicher Runde.
In Munster fand im Rahmen des Fachzug Messen & Spüren ein Ausbildungsdienst statt. Gerätekunde mit dem Schwerpunkt Atomare Strahlung. In einer Stationsausbildung wurden die auf dem ABC-Erkunder verlasteten Gerätschaften vorgenommen.
Üben für den Notfall hieß es beim “Atemschutznotfalltrainig für alle”. Denn nicht nur die Atemschutzgeräteträger sind beim Einsatz davon betroffen, sondern auch alle eingesetzten Kräfte können plötzlich mitten im Geschehen sein, wenn die Notrufmeldung “Mayday” von einem Trupp unter Atemschutz gesendet wird. Daher wurde zuerst erläutert was ist ein Atemschutznotfall, und wer hat im Fall der Fälle welche Aufgabe hat und was zu beachten ist.