Ein Großaufgebot an allen verfügbaren Feuerwehren aus der Umgebung hielt sich am späten Montagabend, 15. September, am Heidekreisklinikum in Walsrode bereit, um im Katastrophenfall sofort verfügbar zu sein: Gegen 20.30 Uhr bemerkte eine Zeugin im Krankenhaus eine Reizung im Halsbereich und vernahm Gasgeruch. Daraufhin wurde Gasalarm ausgelöst, der eine Kettenreaktion zur Folge hatte. Die Feuerwehr aus Walsrode war innerhalb von Minuten vor Ort, nachalarmiert wurden die Wehren aus Bad Fallingbostel, Bomlitz, Honerdingen, Düshorn und Verden, außerdem Notarztwagen. Insgesamt waren mehr als 100 Rettungskräfte im Einsatz.Die Helfer stellten sich auf eine Evakuierung des Krankenhauses ein. Diese wurde aber in Absprache mit den Krankenhausärzten nicht vorgenommen, weil ein technischer Defekt schon früh ausgeschlossen werden konnte. Der betroffene Krankenhausbereich wurde belüftet. Bei der Ursache für den Gasgeruch tappen Feuerwehr und Polizei im Dunkeln. Der Gebrauch von Reizgas durch Unbekannte kann nicht ausgeschlossen werden. Ironie des Schicksals: Am Sonnabend erst war ein Großeinsatz an Ort und Stelle geübt worden.
Fünf verletzte Personen und zwei Fahrzeuge mit Totalschaden – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Mittwochabend, 6. August, gegen 19 Uhr auf der großen Kreuzung in Düshorn ereignete. Ein Mazdafahrer aus Delmenhorst, in dessen Wagen auch seine Frau und seine zwei Kinder saßen, kam aus Richtung Bockhorn und wollte nach Walsrode. An der Kreuzung nahm er dem Fahrer eines Abschleppfahrzeugs aus Büchten die Vorfahrt.
Gegen 12 Uhr wurde die Feuerwehr Düshorn am Mittwoch zu einer Rauchentwicklung an einem Fahrzeug der Abfallentsorgung in Bockhorn gerufen. Bei Ankunft an der Einsatzstelle hatte der Fahrer bereits den Container in einem Feldweg vom LKW abgesattelt. Nach dem Öffnen der hinteren Containerklappe konnten erste Löschmaßnahmen vorgenommen werden.
Zur Unterstützung der Feuerwehr Munster und Werkfeuerwehr GEKA wurde am Donnerstag der Fachzug Messen & Spüren alarmiert. Aufgrund eines Feuer in einem Batterielager entstand eine große Rauchwolke die Richtung Munster zog. Die Messergebnisse zeigten keine Gefahren für die Stadt.
Im Rahmen der Unfallserie auf den Autobahnen A7 & A27 wurden dann am frühen Mittwoch-Abend auch noch der Fachzug Personal und Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd sowie die Technische Einsatzleitung von der Polizei angefordert. Zu dem Zeitpunkt ging man davon aus, dass die Sperrung der Autobahn noch länger andauern würde und die im Stau stehenden Personen versorgt werden müssen. Der Einsatz konnte aber schnell abgebrochen werden, weil das Bergungsunternehmen schneller da war als angenommen.